Das schwedische Ministerium

Den Text dieser Seite könnt ihr auch als PDF herunterladen: Wizarding Twenties – Schwedisches Ministerium

Das schwedische Ministerium

Dass Schweden deutlich weniger dicht besiedelt ist als das restliche Europa, hat das zahlenmäßig kleine, dafür mit endlosen Wäldern, Seen und Bergen gesegnete Land noch nie daran gehindert, eine eigene magische Gesellschaft aufzubauen. Auch die Tatsache, dass Schwedens König Gustav V., selber ein Zauberer ist – sein Wappentier ist ein Jobberknoll in den Farben blau und gelb – trägt sehr zur Förderung einer magischen Kultur in Schweden bei. Die Geheimhaltung von Magie ist dabei jedoch nicht weniger wichtig als in anderen Ländern, auch wenn die örtlichen Gegebenheiten geringfügig andere Maßnahmen und Handlungsprinzipien erfordern als beispielsweise in Großbritannien verbreitet. So sind Sichtungen magischer Wesen deutlich häufiger, durch Menschen verursachte magische Unfälle deutlich weniger als in südlicheren Gefilden. Zwar ist das schwedische Zaubereiministerium wie das der Muggel seit jeher in Stockholm beheimatet, doch wurde mit Eintritt des Geheimhaltungsabkommens und der damit verbundenen Entstehung des schwedischen Drachenreservates im Gebiet zwischen Kopparberg und Arjeplog die Gründung einer Zweigstelle in Kopparberg nötig. Dort befindet sich also seit Jahrhunderten eine Miniaturversion des Stockholmer Ministeriums. Administrative Tätigkeiten bezüglich des Drachenreservates, eine Zweigstelle der Aurorenbehörde und Kontakte zur in Kopparberg ansässigen Koboldgemeinschaft sind nur wenige Beispiele für die Aktivitäten des Kopparberger Ministeriums, dessen Struktur größtenteils der Zentrale in Stockholm entspricht:

Schwedisches Zaubereiministerium
1. Ministerin & Ministeriumsverwaltung

2. Abteilung für Magische Geschöpfe
(Unteramt für Koboldverbindungen, Behörde der Drachenregulation, Büro für Trolle und Trollschäden, Behörde zur Aufsicht magischer Geschöpfe)

3. Abteilung für skandinavische Zusammenarbeit
(Drachenflugbeobachtungsamt, Trollwanderungsbüro, Büro für nordisches Schulwesen, Unteramt für geomantisch-territoriale Neustrukturierung)

4. Abteilung für Muggeldesinformation
(Büro zur Erschaffung von Muggelmythen, Büro für muggelgerechte Entschuldigungen, Vergissmich-Zenrale)

5. Abteilung für magische Strafverfolgung
(Aurorenzentrale, Unfallumkehrkommando, Magisches Gericht der schwedischen Krone)

6. Abteilung für die Kontrolle magischer Transportmittel
(Büro der Überlandbusorganisation, Portschlüsselzulassungsamt, Apparationsregulierungsbüro, Verwaltungsdienst des magischen Ostseeschifffahrtsverkehrs, Besenzulassungsamt)

7. Abteilung für Spiel und Sport
(Quidditchorganisationsamt, Orientierungsflugbehörde, Büro zur Einrichtung, Planung und Gestaltung des Besenrennens zu Kopparberg (BEinPlaGe BK))

In Kopparberg selber stellen die im Erzabbau tätigen Kobolde einen bedeutenden Anteil der in Kopparberg ansässigen magischen Bevölkerung dar, aber auch das zumindest für schwedische Verhältnisse nahe Drachenreservat sowie die ebenfalls außerhalb der Stadt gelegene Cider-Fabrik Iduns Brygghus haben in Kopparberg einigen Einfluss. Die Bevölkerung Kopparbergs sowie darüber hinaus wird von einer magischen Tageszeitung mit wichtigen Nachrichten zu allem, was nicht Stockholm betrifft, versorgt. Dadurch hat sich in der Stadt eine vergleichsweise große und auch vielseitige magische Gemeinschaft und Kultur entwickelt, die in ihrer Mischung aus Stadt und Provinz, aus Magiern und magischen Wesen und ihren diversen Geschäften in etwa die magische Gesellschaft Schwedens widerspiegelt. Damit ist Kopparberg das magische Zentrum der schwedischen Provinzen.