Auf zu neuen Abenteuern

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Auf zu neuen Abenteuern

Kolumbien ist ein Land im Norden Südamerikas, das südlich von Panama sowohl am Pazifik als auch am karibischen Meer liegt. Das Land lässt sich geografisch in vier Teile teilen. Im westlichen Teil des Landes liegen die Anden, ein Gebirge, das sich in drei großen Gebirgsketten abzeichnet. Diese werden unterschieden in die westliche, zentrale und östliche Kordillere. Zwischen den Bergketten verlaufen teils große Flüsse. Im Nordosten Kolumbiens liegt das Karibische Küstentiefland, welches dünn besiedelt ist und zum großen Teil aus Sumpfgebieten besteht.

Im Osten erstreckt sich ein dicht bewaldetes Flachland, das in Amazonien und Orinokien unterschieden wird. Der einzige Unterschied dieser Gebiete liegt in den Fließrichtungen der Flüsse. Der Nordwesten mündet größtenteils in den Orinoco. Die Flüsse im Südosten des Landes fließen mehrheitlich in den Amazonas. Der Äquator läuft mitten durch das Land und es herrschen in allen Teilen des Landes tropische Temperaturen.

Das Land wurde 1499 von Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci entdeckt und nicht von Christoph Kolumbus, wie der Name es vermuten lässt und zu dessen Ehren das Land benannt wurde. In dem folgenden Jahrhundert wurde das Land von vielen europäischen Siedlern besetzt. Unzählige indianische Ureinwohner starben schnell an eingeschleppten Krankheiten, die Überlebenden wurden als Arbeiter in Minen eingesetzt. In der Mitte des 16. Jahrhundert stammten 80% des Goldvorkommens aus Kolumbien.

Mit den ersten europäischen Muggeln trafen auch die ersten Zauberer und Hexen in dem Land ein. Sie entdeckten, dass es auch in der Urbevölkerung des Landes Magier gibt, die aber eine sehr andere Art von Magie praktizierten.

Diese Magier zauberten nicht selbst, sondern sie bedienten sich aus der Magie der Natur. Man spricht noch heute von einer tiefen Verbundenheit zwischen den Kolumbianern und den magischen Wesen. Eine Annäherung der beiden Magiekulturen gestaltet sich nach wie vor sehr schwierig. Die Ureinwohner sind den Invasoren gegenüber noch immer sehr misstrauisch und so sind weite Teile des Landes magisch noch nicht erschlossen. Dieses sollte sich jedoch ändern.

Ab Beginn des 19. Jahrhunderts fanden regelmäßig von verschiedenen Teilen der Welt Expeditionen in das noch unerforschte Gebiet statt. Einige mit glücklichem Ausgang, einige verliefen jedoch sehr desaströs. Besonders gefährlich erscheint dabei der Nordosten, wo kürzlich eine sehr alte, noch geheimnisumwobene Siedlung der Ureinwohner entdeckt wurde.